Ford Mustang

von Anne Albrecht

Technische Daten

Baujahr:

1966

Motor:

V8

Hubraum:

4736 cm³

Leistung:

200 PS bei 4400 U/min

Max. Drehmoment:

407 Nm bei 2800 U/min

Getriebe:

3-Gang Automatik

Verbrauch (L/100km):

14 Liter

Höchstgeschwindigkeit:

190 km/h

0 - 100 km/h in:

9,2 Sekunden

Leergewicht:

1330 kg


Geschichte und Zustand

Bei meinem Fastback, Bj.66 handelt es sich um einen echten GT mit DeLuxe Innenausstattung, die auf einem Roundup in den USA auch schon preisgekrönt wurde. Das Fahrzeug ist unverbastelt in gutem Originalzustand und wurde gut gepflegt und gefahren. Kleine Lackschäden und die altersbedingte Patina geben dem Gesamtpaket den authentischen Look der späten 60er. Schon in den 60ern mit Servolenkung ausgestattet, läßt sich der Fastback mit 2 Fingern prima lenken. Scheibenbremsen und Klimaanlage sind auch schon vorhanden. Fast-Batty, wie ich den roten Flitzer genannt habe, ist seit Anfang April 2020 in meinem Besitz. Ich musste laaaange 6 Wochen warten, bis die Zulassung endlich da war. Am 20. Mai war es dann soweit. Seitdem darf das Pferdchen die Garage verlassen, sobald die Sonne scheint. Ich war immer schon Fan von Mustang und wurde über Empfehlung auf den Fastback aufmerksam. Eigentlich wollte ich gar nicht in der etwas höheren Preisklasse kaufen, aber einmal verliebt schaltet sich der Verstand ab und die Liebe siegt. Und Batty darf bleiben, wie sie ist... mit Ecken und Kanten und Patina, so wie ich ;-)

 

 

Allgemeine Informationen:

 

Der Ford Mustang ist ein seit Frühjahr 1964 vom amerikanischen Automobilhersteller Ford gebauter Sportwagen und der Vorläufer der Pony-Car-Klasse. Der Name „Mustang“ geht auf einen Vorschlag des leitenden Stylisten John Najjar zurück, der das Zweite Weltkriegs Jagdflugzeug der US-Air Force „North American P-51“ mit dem Codenamen „Mustang“ überragend fand.Da die Bezeichnung „Mustang“ für die Unternehmen Krupp und Kreidler markenrechtlich geschützt war, wurde der Mustang bis 1979 in Deutschland als „T5“ vertrieben. Der Mustang löste den Thunderbird als Nummer eins der Sportcoupés von Ford ab.

 

Modell 1965: Neu in das Programm kamen der Fastback, ein Fließheck-Coupé, sowie gegen Aufpreis Scheibenbremsen an der Vorderachse und das GT-Paket, u. a. mit seitlichen Zierstreifen an den Schwellern. Der 4,7-Liter-V8-Motor war nun auch in schwächeren Varianten mit 147 kW (200 PS) oder 165 kW (225 PS) lieferbar.

 

Das Modell 1966 war äußerlich an dem Mustang-Emblem am Kühlergrill zu erkennen, das nicht mehr von senkrechten Chromstäben „getragen“ wurde; ferner an den je drei Chromeinsätzen an den Lufthutzen-Attrappen vor den hinteren Radläufen. Die Sicherheitsausstattung wurde um Sicherheitsgurte vorn und hinten, eine gepolsterte Armaturentafel und eine Warnblinkanlage ergänzt. Der im ersten Modelljahr verwendete Tacho mit horizontaler Skala wurde durch Rundinstrumente ersetzt.